Wie oft — und wie lange aufbewahrt
Zwei Einstellungen, die zusammengehören: der Abstand zwischen zwei Sicherungen und die Zeit, die eine Sicherung überlebt.
Warum Aufbewahrung wichtiger ist als Häufigkeit
Häufigkeit beantwortet die Frage „wie viel Arbeit verliere ich?“. Aufbewahrung beantwortet eine andere, die im Alltag öfter zuschlägt: Wann fällt der Schaden auf?
Ein gelöschter Datensatz, ein falsch überschriebenes Feld, ein Agent, der seit Dienstag Unsinn ablegt — das merkt niemand am selben Tag. Wer sieben Tage aufbewahrt, kann bis zum vergangenen Montag zurück. Wer nur die letzte Sicherung behält, kann exakt bis gestern — und wenn der Fehler älter ist, hat er ihn sauber mitgesichert.
| Einstellung | Vorschlag für einen kleinen Betrieb | Was er kostet |
|---|---|---|
| Rhythmus | täglich, nachts | nichts — es läuft im Hintergrund |
| Aufbewahrung täglich | 7 Tage | sieben Kopien statt einer |
| Aufbewahrung wöchentlich | 8 Wochen | acht weitere — bei einer kleinen Datenbank wenige Cent im Monat |
| Aufbewahrung monatlich | 12 Monate, wenn Pflichten das verlangen | siehe Kurs „Pflichten“ — das ist keine technische Entscheidung |
Der Teil, der nicht automatisch läuft
- Drei Dinge, die eine Sicherung erst zu einer machen
- Prüfliste Station 01
sudo bash check.sh --domain ihre-domain.de prüft in wenigen Sekunden fünfzehn Punkte und nennt zu jedem Problem den nächsten Schritt. Die Sicherungszeile darin ist bewusst knapp — sie sagt, ob restic eingerichtet ist, nicht ob die letzte Sicherung gelungen ist. Dafür bleibt der Blick ins Coolify-Protokoll.TiefeWie groß eine Sicherung wirklich wird — eine Überschlagsrechnung
Die Sorge vor Speicherkosten hält erstaunlich viele Zeitpläne klein. Eine Überschlagsrechnung für den Bestand dieses Kurses:
- Eine kleine Fachanwendung mit einigen zehntausend Datensätzen erzeugt einen Datenbankabzug in der Größenordnung von 10 bis 50 MB, komprimiert deutlich weniger.
- Sieben tägliche plus acht wöchentliche Stände sind fünfzehn Kopien — also grob unter einem Gigabyte.
- S3-Speicher kostet bei den üblichen Anbietern wenige Cent je Gigabyte und Monat.
Die Aufbewahrung kostet also real weniger als ein Kaffee im Jahr. Was tatsächlich Platz braucht, sind hochgeladene Dateien — Bilder, PDFs, Anhänge —, und die wachsen nicht mit jeder Sicherung, weil sie sich zwischen zwei Ständen kaum ändern und die meisten Verfahren nur Unterschiede übertragen.
Der Grund für kurze Aufbewahrung ist deshalb fast nie Geld. Es ist die Voreinstellung, die niemand geändert hat.
1Nennen Sie die vier Sorten — und sagen Sie, welche in der Praxis am häufigsten fehlt.
/data nicht. Der Code liegt meist ohnehin an zwei Orten, und die Geheimnisse haben ein eigenes Skript.