Wo das in der Landkarte steht
Wer den Agenten-Kurs kennt, kann Hermes in einem Satz einordnen — und weiß damit sofort, welche Regeln gelten.
Was daraus folgt
Der Kurs „Agentensysteme aufbauen“ unterscheidet vier Bauweisen. Hermes ist die vierte: ein fertiger Arbeitsagent, den Sie selbst betreiben. Diese Einordnung ist kein Etikett, sondern eine Arbeitsanweisung — sie sagt Ihnen, welche Fragen offen sind.
| Frage aus dem Agenten-Kurs | Antwort bei Hermes | Was Sie deshalb tun |
|---|---|---|
| Wer schneidet die Werkzeuge zu? | Das Projekt — großzügig: Dateien, Befehle, Netz | Abschalten, was Sie nicht brauchen (Station 02) |
| Wo sitzt die Freigabe? | In der Einstellung, nicht in Ihrem Code | Die Bestätigung einschalten und verstehen (Station 02) |
| Was bleibt zwischen den Läufen? | Sehr viel — drei Gedächtnisschichten | Wissen, wo es liegt, und es sichern (Stationen 01 und 04) |
| Wer haftet für den Betrieb? | Sie — vollständig | Härten, beobachten, abschalten können (Station 04) |
WarumWarum eine Freigabe in einer Einstellung schwächer ist als eine im Code
Im Agenten-Kurs sitzt die Freigabe in einer Funktion, die Sie geschrieben haben: Sie prüft, bevor sie wirkt, und niemand kann sie überreden. Hier sitzt sie in einer Konfiguration, die ein fremdes Programm liest. Drei Unterschiede folgen daraus.
Sie müssen sie erst finden. Was Sie nicht eingestellt haben, gilt in der Voreinstellung — und die ist bei Projekten dieser Art großzügig, weil ein zurückhaltender Assistent im ersten Eindruck enttäuscht.
Sie kann sich unter Ihnen ändern. Eine Aktualisierung kann Vorgaben zurücksetzen oder neue Werkzeuge mitbringen. Deshalb steht in Station 04 eine monatliche Durchsicht — nicht aus Ordnungsliebe.
Sie deckt nur ab, was vorgesehen war. Bei eigenen Werkzeugen ist alles verboten, was Sie nicht geschrieben haben. Hier ist erlaubt, was nicht abgeschaltet wurde. Das ist die Umkehrung der Beweislast, und sie ist der Grund, warum die Werkzeugliste in Station 02 die wichtigste Einstellung des ganzen Systems ist.