Station 00/Wofür Sie ihn einsetzen wollen·Vorschau
Station 00 · Orientierung/Phase 3

Wofür Sie ihn einsetzen wollen

Die Frage vor der Installation. Wer sie überspringt, hat nach zwei Wochen einen laufenden Assistenten, den niemand benutzt.

Ein persönlicher Assistent ist kein Werkzeug für eine Aufgabe, sondern eine Umgebung. Genau das macht den Anfang schwer: Weil er alles ein bisschen kann, benutzt man ihn am Ende für nichts richtig.

Nehmen Sie sich deshalb einen Zweck vor — einen, den Sie heute von Hand erledigen und dessen Ergebnis Sie sofort beurteilen können.

ZweckWarum er taugt
Eingehendes vorsortieren und zusammenfassenSie sehen sofort, ob die Zusammenfassung stimmt. Nichts wird verändert, nichts geht hinaus.
Wiederkehrende Recherche — täglich dieselben Quellen ansehen und melden, was neu istErgebnis prüfbar, Fehler harmlos, Nutzen sofort spürbar.
Dateien ordnen und benennen in einem Ordner, den Sie ohnehin pflegenUmkehrbar, nachvollziehbar, und es lehrt Sie, wie er mit Dateien umgeht.
Notizen und Entwürfe aus Diktiertem und StichpunktenDer Nutzen liegt im Entwurf; die Verantwortung bleibt bei Ihnen.
ZweckWarum nicht
Antworten verschickenNach außen wirksam und nicht umkehrbar. Das ist der letzte Schritt, nicht der erste.
Buchen, bestellen, bezahlenDieselbe Regel wie im Agenten-Kurs: Dafür gibt es kein Werkzeug, auch kein eingestelltes.
Kundendaten durchsehenErst wenn Datenschutzfrage und Betriebsort geklärt sind (Station 04) — nicht zum Ausprobieren.
„Mal sehen, was er so kann“Der häufigste Anfang und der Grund, warum die meisten Installationen nach drei Wochen stillstehen.
Der Zweck bestimmt die Härtung. Ein Assistent, der nur einen Ordner sortiert, braucht keinen Kanal nach außen und kein Netz. Wer mit dem Zweck anfängt, spart sich die Hälfte der Einstellungen — und die Hälfte der Risiken.
  • Bevor Sie installieren
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