Station 00/„Lokal" ist nicht „sicher"·Vorschau
Station 00 · Warum lokal — und wann ausdrücklich nicht/Phase 4

„Lokal" ist nicht „sicher"

Der Satz, ohne den dieser Kurs Schaden anrichten würde. Ein eigenes Modell löst genau ein Risiko — und lässt fünf andere unberührt.

Ein Modell im eigenen Haus ist nicht sicher, weil es im eigenen Haus steht. Es ist sicher, wenn jemand es abgesichert hat. Das ist kein Wortspiel: Die häufigste Panne mit lokalen Modellen ist ein Dienst, der ohne Anmeldung im Netz erreichbar ist — aufgemacht von jemandem, der ihn „nur schnell vom anderen Rechner aus" benutzen wollte.
Was lokal löst und was bleibtLinks fünf Punkte, rechts Arbeit
„LOKAL" IST NICHT „SICHER" — WAS ES LÖST UND WAS BLEIBTWas lokal wirklich löstKeine Übermittlung an einen AnbieterKein Auftragsverarbeitungsvertrag nötigKeine DrittlandfrageKein Anbieter, der die Regeln ändertKeine Rechnung je AnfrageWas genauso bleibtDer PortOffen im Netz heißt: für jeden nutzbarDie EingabeGefundener Text ist Material, nie AuftragDas ProtokollWer schreibt mit, was steht drin, wer liest esDie RechteWer darf das Modell mit welchen Unterlagen fütternDie AntwortErfundenes bleibt erfunden — auch ohne NetzDie linke Spalte ist ein Satz von fünf Punkten. Die rechte ist Arbeit.Wer ein Modell in den Keller stellt und die rechte Spalte überspringt, hat die Übertragung abgeschafft und alles andere behalten.

Die fünf, die bleiben — jede mit ihrer Station

Was bleibtWarum der Ort nichts daran ändertWo es steht
Der offene PortOllama kennt keine Anmeldung. Wer die Adresse erreicht, benutzt Ihr Modell — im Firmennetz genauso wie im Internet.Station 06
Die EingabeEin Text, der eine Anweisung enthält („ignoriere die Vorgaben"), wirkt lokal genauso wie in der Cloud. Gefundener Text ist Material, nie Auftrag.Station 06
Das ProtokollDie Laufzeitumgebung schreibt mit, was gefragt wurde. Wer das liest, liest die Personalunterlage, die Sie gerade zusammenfassen ließen.Station 06
Die RechteDass die Daten im Haus bleiben, heißt nicht, dass jeder im Haus sie sehen darf. Eine Berechtigungsfrage bleibt eine Berechtigungsfrage.Station 06
Die erfundene AntwortEin Modell ohne Netz erfindet nicht seltener, sondern häufiger — es kann nichts nachschlagen.Stationen 07 und 09
Und eine Pflicht kommt sogar hinzu. Wer ein Modell selbst betreibt, ist für den Betrieb verantwortlich: Aktualisierungen, Zugriffsschutz, Protokolle, Wiederanlauf. Bei einem Anbieter macht das jemand anderes und schuldet es Ihnen vertraglich. Bei Ihnen macht es niemand, außer Sie tun es.
Trotzdem bleibt die linke Spalte wertvoll. „Es gibt keine Übermittlung" ist ein Satz, der eine ganze Kette von Fragen abschneidet — Vertrag, Drittland, Filter, Löschfristen beim Anbieter. Dieser Gewinn ist echt. Er ist nur kein Ersatz für die rechte Spalte.
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