Brauchen Sie überhaupt einen eigenen Bestand?
Die Frage, die am Anfang stehen muss, weil sie den ganzen Rest ersparen kann. Sie darf nein heißen — und im Mittelstand tut sie das öfter, als man denkt.
Bevor Sie eine Datenbank aufsetzen: Die Daten, um die es geht, sind mit einiger Wahrscheinlichkeit schon da. Im ERP, in der Warenwirtschaft, im DATEV-Bestand, im Zeiterfassungssystem. Eine neue Anwendung, die sie noch einmal speichert, erzeugt genau das Problem, das man abschaffen wollte: zwei Stände, von denen keiner recht behält.
Kein eigener Bestand
Die Anwendung holt sich alles aus dem Fachsystem und schreibt dorthin zurück — sie hält nichts, was ihr nicht gehört. Dann führt Ihr Weg in den Kurs fachsysteme, und dieser hier ist für Sie ab Teil II wert.
Eigener Bestand
Es entsteht etwas Neues, das es im Haus noch nicht gibt: ein Vorgang, eine Anmeldung, eine Bewertung, ein Protokoll. Dann geht es hier weiter — und Sie tragen ab jetzt Verantwortung für einen Datenbestand.
Beides
Stammdaten kommen aus dem Fachsystem, der eigene Vorgang entsteht bei Ihnen. Dann ist die Grenze zwischen beiden die wichtigste Entscheidung — und sie gehört in die Liste aus der letzten Phase.
Wenn es sein muss: Eine Kopie, die nur gelesen wird und ihr Alter anzeigt, ist vertretbar. Eine Kopie, in die geschrieben wird, ist ein zweiter Speicher der Wahrheit — und der ist es fast nie.
- Die Prüfliste dieser Station