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Station 00 · Ein Ort, der recht behält/Phase 2

Brauchen Sie überhaupt einen eigenen Bestand?

Die Frage, die am Anfang stehen muss, weil sie den ganzen Rest ersparen kann. Sie darf nein heißen — und im Mittelstand tut sie das öfter, als man denkt.

Bevor Sie eine Datenbank aufsetzen: Die Daten, um die es geht, sind mit einiger Wahrscheinlichkeit schon da. Im ERP, in der Warenwirtschaft, im DATEV-Bestand, im Zeiterfassungssystem. Eine neue Anwendung, die sie noch einmal speichert, erzeugt genau das Problem, das man abschaffen wollte: zwei Stände, von denen keiner recht behält.

Möglich

Kein eigener Bestand

Die Anwendung holt sich alles aus dem Fachsystem und schreibt dorthin zurück — sie hält nichts, was ihr nicht gehört. Dann führt Ihr Weg in den Kurs fachsysteme, und dieser hier ist für Sie ab Teil II wert.

Möglich

Eigener Bestand

Es entsteht etwas Neues, das es im Haus noch nicht gibt: ein Vorgang, eine Anmeldung, eine Bewertung, ein Protokoll. Dann geht es hier weiter — und Sie tragen ab jetzt Verantwortung für einen Datenbestand.

empfohlenDer Normalfall

Beides

Stammdaten kommen aus dem Fachsystem, der eigene Vorgang entsteht bei Ihnen. Dann ist die Grenze zwischen beiden die wichtigste Entscheidung — und sie gehört in die Liste aus der letzten Phase.

Die häufigste Fehlentscheidung ist die bequeme. „Wir kopieren die Kundenliste einmal nachts herüber, dann ist die Anwendung schneller." Damit haben Sie eine zweite Kundenliste im Haus, die jeden Tag ein bisschen falscher wird — und in dem Moment, in dem jemand sie ändert, ist die Frage, welcher Stand gilt, nicht mehr beantwortbar.

Wenn es sein muss: Eine Kopie, die nur gelesen wird und ihr Alter anzeigt, ist vertretbar. Eine Kopie, in die geschrieben wird, ist ein zweiter Speicher der Wahrheit — und der ist es fast nie.

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